Schloss Chambord, ein Highlight des Loiretals.
Chambord wurde nicht als permanenter Wohnsitz ausgelegt, sondern als Jagdhütte. Franz I. zog sich dort gerne zurück, um den Freuden der Jagd zu frönen, welche zur damaligen Zeit dem Adel vorbehalten war. Er hielt sich nur sehr kurze Zeit im Schloss auf; er ließ es nach jedem Aufenthalt leer stehen.
Es ist das größte Schloss der Loireregion. Es liegt ca. 15 Kilometer östlich von Blois in einem ausgedehnten früheren Jagdgebiet.
Der Baumeister des Schlosses ist unbekannt. Vermutungen, dass Leonardo da Vinci an den Plänen beteiligt waren, sind bis dato nicht bestätigt. Das auffälligste Merkmal des Schlosses ist die ungewöhnlich reiche Dachlandschaft. Der Grundriss ist regelmäßig: Das Corps de Logis, das auch oft als Donjon bezeichnet wird, hat die Grundform eines Quadrates, dessen Ecken in je einem Turm aufgehen. Die Mitte dieses Quadrates bildet das bis oben hin offene Treppenhaus, das durch eine riesige bis zum Dach durchlaufende doppelläufige Treppe beherrscht wird. Diese Treppenanlage mündet in eine offene Laterne. Möglicherweise geht die für die Bauzeit einmalige doppelläufige Treppe auf eine Idee Leonardo da Vincis zurück.

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Das Königsschloss von Amboise.
In der Region Centre Val de Loire, in der Gemeinde von Amboise, wird die mittelalterliche Festung von Amboise unter den Herrschaften der Könige Karl VIII. und Franz I. zu einem königlichen Wohnsitz. Zahlreiche europäische Intellektuelle und Künstler halten sich – auf Einladung der Herrscher – im Hof von Amboise auf, wie zum Beispiel Leonardo da Vinci, der in der Schlosskapelle ruht.

 

 

 

20160810_D610_Blois-152Das Königsschloss von Blois
Das Königsschloss von Blois öffnet die Türen zum Loiretal. Es befindet sich ebenfalls in der Region Centre Val de Loire und bietet Ihnen einen Überblick über die Kunst und die Geschichte der Loireschlösser. Dies ist die bestmögliche Einführung in die spätere Besichtigung dieser Schlösser. Vom Innenhof aus hat man einen schönen Blick über die verschiedenen Flügel des Schlosses, deren Errichtung sich über mehrere Jahrhunderte hinzog und ein wahrhaftes Panorama der französischen Architektur darstellt. Vereint sind Gotik, Spätgotik, Renaissance und Klassizismus.

 

Königsschloss von Blois

 

 

20160811_D610_Chenonceau-90Das Schloss von Chenonceau
Das Schloss, welches Eigentum der Krone und danach königlicher Wohnsitz war, ist ein außergewöhnliches Schloss auf Grund seiner originellen Lage auf dem Cherfluss, aber auch auf Grund seines Schicksals: es war sehr beliebt und wurde von Frauen (wie zum Beispiel Katharina von Medici) verwaltet und geschützt. Heute ist das Schloss von Chenonceau, nach Versailles, das am meisten besichtigte Schloss Frankreichs.

 

 

 

20160812_D610_Villandry-164Das Schloss von Villandry
Es ist ein Renaissanceschloss, das sich im Herzen von drei Ebenen terrassenförmiger Gärten befindet. Es ist das letzte der großen Renaissanceschlösser, welches an der Loire errichtet worden ist. Die durch die Harmonie ihrer Architektur und ihrer Gärten bemerkenswerte Domäne ist vor allem für ihre Gärten bekannt, die auf drei Ebenen verteilt sind und Ästhetik, Vielfalt und Harmonie miteinander verbinden.

 

 

 

 

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Schloss Cheverny
Das Schloss von Cheverny, welches als das am großartigsten möblierte Loireschoss gilt, verwundert durch die Pracht seiner Dekoration und durch die Reichhaltigkeit seines wunderschönen Mobiliars. Es wurde zwischen 1620 und 1630 im frühen und strengen klassizistischen Barockstil errichtet und wird noch heute bewohnt. Das Schloss diente dem Comiczeichner Hergé als Vorbild für Schloss Mühlenhof, dem späteren Wohnsitz von Kapitän Haddock in den Geschichten von Tim und Struppi.

 

 

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